Die Ausbildung vermittelt das gesamte Spektrum der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) nach Dr. Sue Johnson – erweitert um aktuelle Entwicklungen aus der Bindungs- und Traumaforschung. Sie ist in 5 Module gegliedert, die aufeinander aufbauen und dich Schritt für Schritt in die Tiefe der EFT führen. Ein 6. Modul ist optional. Jedes Modul beinhaltet Self-of-Therapist-Einheiten. Neben dem Verinnerlichen des EFT-Modells liegt der Fokus auf deinem persönlichen Wachstum in der Begleitung von Paaren.
Modul 1
- Vertiefung der Grundlagen: Bindungstheorie und Emotionsfokussierung
- Assessment-Phase und Kontraindikationen
- Therapeutische Haltung
- Orientierung an der EFT-Landkarte Schritte 1 bis 4
- Anwendung des EFT-Tangos und den 5 Tango-Moves in Phase 1
- Umgang mit Eskalationen sowie strukturierte Arbeit mit negativen Interaktionsmustern
- Arbeit mit Videoaufzeichnungen eigener Sitzungsausschnitte und Fallpräsentationen der Teilnehmer*innen
- Intensives erfahrungsorientiertes Üben
Modul 2
- Weiterführende Vertiefung
- Deeskalation des negativen Zyklus, Vertiefung von Emotionen
- Zugang zu verletzlichen Anteilen und zu inneren Arbeitsmodellen von Selbst und Beziehungspartner*in
- Orientierung an der EFT-Landkarte Schritte 5 bis 9
- Anwendung des EFT-Tangos und den 5 Tango-Moves in Phase 2
- Gestaltung von korrigierenden emotionalen Erfahrungen (Change Events)
- Arbeit mit Videoaufzeichnungen eigener Sitzungsausschnitte und Fallpräsentationen der Teilnehmer*innen
- Intensives erfahrungsorientiertes Üben
Nach Abschluss von Modul 2 und zusätzlich 8 individuellen Supervisionsstunden hast du das ICEEFT-anerkannte A-Level erreicht.
Modul 3
- Arbeit an therapeutischer Präsenz
- Vertiefung von Self-of-Therapist-Prozessen
- Differenzierte Prozessführung in Phase 1
- Arbeit mit dem Toleranzfenster und Felt Sense
- Verstehen des Nervensystems im Kontext der Paartherapie
- Bindungs- und Entwicklungstrauma in Paardynamiken
- Therapeutische Arbeit mit verschiedenen Paardynamiken
- Intensives erfahrungsorientiertes Üben
Modul 4
- Differenzierte Prozessführung in Phase 2
- Arbeit mit Bindungsstrategien und Schutzmustern
- Förderung neuer Bindungsmomente und therapeutische Präsenz für korrigierende Bindungserfahrungen
- Umgang mit Reinszenierungen und Kollusion
- Integration körperbasierter Zugänge und des Nervensystems
- Vertiefung spezieller Themen: Arbeit mit Affären und Vertrauensbrüchen, Scham, Sexualität, kulturellen Aspekten u.a.
- Intensives erfahrungsorientiertes Üben
Modul 5
- Konkrete Vorbereitung auf die Zertifizierung
Auswahl und Besprechung eigener Videoausschnitte mit gezieltem Feedback - Erarbeiten von Fallpräsentationen
- Stärkung der eigenen therapeutischen Identität
- Intensives erfahrungsorientiertes Üben
Optionales Zusatzmodul↑
Modul 6 (optional): Vertiefungstraining – spezifische EFT-Inhalte nach Teilnehmerbedarf
- Die Inhalte werden flexibel nach den Bedürfnissen der Gruppe gestaltet (z. B. Arbeit mit Familien (EFFT) und Einzelpersonen (EFIT), Trauma-Spezialthemen, Supervision eigener Fälle).
- Das Zusatzmodul findet statt, wenn sich mindestens 10 Teilnehmende anmelden.
- Das Datum steht vorab fest, die Teilnahme ist freiwillig und mit separaten Kosten verbunden.
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